Sonntag, 6. Januar 2013

Verhütung - NFP oder "klassisch"

Nachdem ich über die Menstruationstasse berichtet habe, wirkte das wie ein Ohmen. Da war er wieder - der ungeliebte Besuch aus Rotenburg. Zeit, über Verhütungsmethoden zu sprechen. Die Pille kennt jeder. Sie ist - richtig und regelmäßig eingenommen - eine der sicherersten Verhütungsmethoden. Aber manche vertragen sie nicht oder möchten einfach keine Hormone nehmen. Alternative sind Barrieren zur Verhütung, sprich Kondome oder Diaphragma. Aber dabei muss man sozusagen im "schönsten Moment" unterbrechen und die Schranken aufbauen. Eigentlich kein Problem - manchmal oder für manche aber schon. Natürlich gibt es noch die "endgültige Verhütung", also die Sterilisation bei Mann oder Frau. Aber man soll ja niemals nie sagen. Bei einer endgültigen Variante muss man sich daher sehr sicher sein. Eine Verhütungsmethode ohne Hormone ist die natürliche Familienplanung NFP. Bei dieser misst Frau morgendlich ihre Temperatur. Kleine, aber eindeutige Schwankungen lassen den Eisprung erkennen. In der Zeit um den Eisprung herum sollte zusätzlich verhütet werden oder auf Sex verzichtet. Natürlich kann die natürliche Familienplanung auch genau dazu - nämlich zur gezielten Umsetzung des Kinderwunsches - genutzt werden. In diesem Fall wird die Zeit um den Eisprung herum sexuell besonders interessant. Eine Zusammenfassung der natürlichen Familienplanung findet ihr hier. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Faktoren bei der natürlichen Familienplanung betrachtet werden und was sie aussagen. Eine gewisse Selbstdisziplin setzt allerdings auch diese Art der Verhütung oder Familienplanung voraus.

Freitag, 4. Januar 2013

Menstruationstasse - nie gehört

Nach dem Motto "alle Jahre wieder" äh ... besser gesagt "jeden Monat wieder" ärger ich mich wie jede Frau mit dem Thema Menstruationsblutung herum. Diese paar Tage nerven unglaublich. Damenbinden mag ich nicht. Billig No-Name Binden nehmen eigentlich gar kein Blut auf. Es ist ein unglaubliches Geschmiere - sauber halten tun diese Binden meine Unterwäsche nicht. Überzeugt, was die Flüssigkeitsaufnahme angeht, bin ich lediglich von den Always Damenbinden. Allerdings hinterlässt das raue Oberflächenmaterial schnell seine Spuren. Nach 2 Tagen fühle ich mich, als hätte ich auf einer Drahtbürste gesessen. Und da ich auf der Seite schlafe, sammelt sich alles Blut auf genau dieser Bindenseite und lauft nach einigen Stunden auf dieser Seite aus. Fazit - Damenbinden sind einfach nicht mein Ding. Mit Tampons bin ich jahrelang gut gefahren. Unangenehm sind allerdings immer der Beginn und das Ende der Periode. In dieser Zeit ist der Scheidenbereich recht trocken. Außerdem trocknet ein Tampon die Scheide an Tagen mit wenig Blutung zusätzlich aus. Das Einführen des Tampons ist etwas unangenehm - es hakt beim Einführen.

Nun wurde mir vor ein paar Tagen von der Menstruationstasse berichtet. Sie soll toll sein. Kein Austrocknen der Scheide und 2-mal Wechseln am Tag ist völlig ausreichend. Einsetzen - rausnehmen - auskippen - ausspülen - wieder einsetzen. Das Prinzip klingt toll. Aber was ist eine Menstruationstasse? Ich hatte zuvor noch nie davon gehört. Also ab ins Internet und recherchieren. Und es klingt wirklich interessant. Die Menstruationstasse wird auch Mondtasse oder Menstruationskappe genannt und besteht aus medizinischem Silikon. Sie sieht aus wie ein kleiner Trichter und wird einem Tampon gleich in die Scheide eingeführt. Dort schließt sie mit der Scheidenwand ab und wird von der Scheidenmuskulatur gehalten. Etwa 30 ml Flüssigkeit kann so ein kleiner Trichter auffangen. Das ist 3-mal mehr als ein Tampon. Zum Wechseln wird die Menstruationstasse herausgezogen, ausgeleert, ausgespült oder mit dem Toilettenpapier abgewischt und wieder eingesetzt. Theoretisch kann die Menstruationstasse jahrelang verwendet werden. Voraussetzung ist natürlich hygienische Sorgfalt. Müll spart man mit dieser Art der Monatshygiene auch noch.


Das Ergebnis meiner Recherche zur Menstruationstasse hab ich außerdem in diesem Artikel Menstruationstasse - die unbekannte Alternative zu Damenbinden und Tampons zusammengefasst. Hier findet ihr noch einige weitere Informationen dazu.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Spontanurlaub

Heute sind wir zu einem spontanen Kurzurlaub eingeladen worden. Eine Woche mit 4 Familien in einem Ferienhaus. Da alle Mitreisenden absolute Gesellschaftsspiel-Fanatiker sind, wird also als erstes unser Schrank mit den Spielen der Kinder ausgeräumt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch die beliebtesten Spiele meiner 4-jährigen Tochter nennen.

Halli Galli Junior - ein Kartenspiel für maximal 4 Mitspieler. Bei diesem Spiel erhält jeder Spieler gleich viele Karten. Diese werden, ohne die Karte vorher anzusehen, reihum gelegt. Liegen 2 gleiche Karten auf dem Tisch, muss schnell die Glocke geläutet werden. Der Spieler, der geklingelt hat, erhält alle Karten. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die meisten Karten hat.

Da ist der Wurm drin - ein Brettspiel für maximal 4 Spieler. Jeder Mitspieler erhält eine Karte mit dem Kopf eines Regenwurms. Dann wird gewürfelt. Je nach Wurffarbe werden dem eigenen Wurm die passenden farbigen Wurmteile angelegt. Gewonnen hat der Spieler, der seinen Wurm als Erstes durchs Erdreich geführt hat. Bei größeren Kindern kann man das Spiel statt mit dem Farbwürfel auch mit einem normalen Würfel spielen. Die Wurmteile sind in Segmente aufgeteilt und können dementsprechend zugeordnet werden.

Wer bin ich - ein Spiel, welches man prima unterwegs und "nebenbei" spielen kann. Das heißt, man selbst oder ein Kind bekommt eine Karte an den Kopf geheftet. Man selbst sieht das Bild nicht und muss raten, wer man ist. Dieses Spiel lässt sich hervorragend im Auto spielen oder wenn Mama gerade abwaschen oder kochen muss/möchte.

Nanu, ich denk da liegt die Kuh - dieses Spiel ist eine nette Abwandlung von Memory. Eine Kombination aus Gedächtnistraining und Würfelspiel. Meine Tochter liebt es. Und wenn sie will, dann gewinnt sie haushoch und ich habe wenig Chancen gegen sie.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Oma und Opa - die besten Babysitter der Welt

Ach ja - schön war's - die Feiertage mit den Omas und Opas. Die Kinder waren beschäftigt und haben sich so über die Anwesenheit der Großeltern gefreut. Wir - die Eltern - hatten endlich mal Zeit, ein paar Dinge zu erledigen, die viel zu lange liegen geblieben sind. Nun sind wir wieder alleine, die Großeltern sind wieder zu Hause. Leider zählen wir nicht zu den Glücklichen, bei denen Oma und Opa nur einen Steinwurf entfernt wohnen. Der nächste Besuch wird wohl etwas dauern. Nun sind wir - Mama und Papa - wieder zu 100% gefragt. Dabei fällt mir wie so oft wieder einmal auf, wie viel Glück ich mit meiner Schwiegermama habe. So oft wird auf die Schwiegermutter geschimpft. So viele Menschen haben Probleme mit ihrem Exemplar. Für mich ist das absolut nicht nachvollziehbar. Das mag vielleicht daran liegen, dass meine Schwiegermama eine Freundin wurde, bevor sie zur Schwiegermama wurde. Zunächst haben sich unsere Familien im Urlaub kennengelernt. Es entstand eine Freundschaft zwischen all unseren Familienmitgliedern. Aus Freundschaft wurde später Liebe. In den meisten Fällen lernt sich ein Paar unabhängig von den Eltern kennen. Hat die Beziehung länger Bestand, werden dann die Eltern gegenseitig vorgestellt. Je nach Auftreten der zukünftigen Schwiegerkinder und Schwiegermütter werden die Weichen gestellt. Wird die Schwiegermutter zur Freundin und zweiten Mutter oder wird sie zum persönlichen Schwiegerdrachen. Jeder hat das in seiner eigenen Hand. In dem Artikel Schwiegermütter sind auch nur Menschen erhaltet ihr einige Tipps, wie ihr eine gute Beziehung zur Mutter eures Partners aufbauen können. Ich persönlich kann nur jeden Tag "Danke" sagen für "meine Schwiegermutter". Sie ist die beste Schwiegermama der Welt, die ich mir hätte wünschen können.

Dienstag, 1. Januar 2013

Mama, spiel mit uns

Es regnet - mal wieder. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, den Kindern ist langweilig. Mama, spiel mit uns!! Aber was? Die CDs können wir schon auswendig und tanzen mag heute keiner. Die Brettspiele sind auch gerade uninteressant und Vorlesen macht noch müder, als wir sowieso schon sind. Außerdem muss die Wäsche sortiert und gefaltet werden. Und nun?

Moment ... genau das ist doch die Idee ...

Ich laufe in den Keller zum Wäschetrockner und hole die frische, warme, trockene Wäsche nach oben. Dann wird alles im Wohnzimmer ausgekippt. Ich nehme die T-Shirts und Hosen zur Seite und die Kinder wühlen sich durch die sauberen Socken.
Mal sehen, wer als Erstes die meisten Sockenpaare gefunden hat ... So einfach kann Hausarbeit sein!

Häufig sind Gegenstände aus dem Alltag die schönsten Spielgeräte. So oft werden neue Spielsachen gekauft, die von den Kindern nur kurz angesehen und bespielt werden.
Der ganz normale Alltag ist viel interessanter. Kinder wollen genau das tun und das benutzen, was auch die Erwachsenen tun. Also spielen wir!

In diesem Artikel - Spielideen mit Alltagsgegenständen - findet ihr Anregungen zu verschiedenen Spielmöglichkeiten.

Die Nase läuft - der Olaf hilft

Eine laufende Nase ist in der kalten Jahreszeit nichts Ungewöhnliches. Für Erwachsene ist das möglicherweise sehr nervig. Das ständige Naseputzen reizt die Nase und sie tut nach kurzer Zeit auch noch weh. Für Kleinkinder und Säuglinge aber ist eine laufende oder verstopfte Nase doppelt unangenehm. Säuglinge können mit einer verstopften Nase nicht atmen und auch nicht vernünftig trinken. Naseputzen ist bei den Kleinen aber auch nicht möglich. Hier hilft der elefantastische Nasensauger. Schnell und zuverlässig saugt er die kleinen Nasen frei. Spült man zusätzlich kräftig mit Kochsalzlösung, so kann die kleine Schnupfnase endlich aufatmen. Auch beim Verwenden von Nasentropfen sollte die Babynase vorher mit Kochsalzlösung gespült und mit dem Nasensauger vom Sekret befreit werden. So gelangen die Nasentropfen auch tatsächlich an die Schleimhäute. Anschließend werden die Kleinen hungrig nach ihrer Milchflasche oder der Mutterbrust verlangen. Danach können sie den nötigen Gesundheitsschlaf antreten.

In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über das Naseputzen bei Kindern und Säuglingen. Auch eine Nasenspülung ist bereits bei den ganz Kleinen möglich.


Frohes neues Jahr

Das neue Jahr hat begonnen. Bei uns leider ganz genauso, wie es aufgehört hat - nämlich mit Regen. Bei diesem Wetter bleibt leider auch keine Nase trocken. Und während die Nase läuft, höre ich das erste Husten in unserem Haus. Da fällt mir gleich wieder der große Zwiebelsack in meinem Keller ein. Also schnell die Stufen hinab und eine Zwiebel aufgeschnitten. Zusammen mit reichlich Zucker in einen Becher und heute Nachmittag gibt es für alle den ersten Löffel Zwiebelsaft. So leicht lassen wir uns von dem Wetter nicht das neue Jahr und unsere Gesundheit verderben.

Was für ein großes Hausmittelpotenzial in der Zwiebel steckt, erfahrt ihr hier:

Warum man Zwiebeln immer im Haus haben sollte?

Ein frohes neues Jahr wünsch ich euch. Gesundheit ist im Leben das Allerwichtigste!