Mittwoch, 3. Februar 2016

Weil es so viel Spaß macht - LadyRockers Nr. 3 und 4

Diesmal will ich euch gar nicht mit langen Texten langweilen. Ich möchte euch lediglich zwei weitere LadyRockers in meinem Schrank zeigen - einfach, weil ich selbst so begeistert bin. Während das erste Oberteil noch zum Üben war, sind die folgenden zu echten Lieblingsstücken für mich geworden. Mittlerweile findet sich eine Lady aus dickerem Sweat für kühlere Tage in meinem Besitz, außerdem ein Schmuckstück aus dünnerem Sweat.

Der kuschelige Sternensweat hat mich in den letzten kalten Tagen und Wochen wirklich gut warmgehalten. Nur ungern habe ich das gute Stück in die Wäsche getan und war froh und glücklich, dass wir einen Trockner haben. So konnte ich am nächsten kalten Morgen direkt wieder hineinschlüpfen.

LadyRockers aus kuscheligem Sweat

Die gerade erst fertig gewordene Lady ist mein derzeitiges Paradestück. Aus einfachem, dünnem Sweat ist es durch die Ziernähte aus farbwechselndem Perlgarn und dem großen Plot ein absoluter Hingucker geworden.
Für die kommende Übergangszeit ist der Stoff perfekt für noch nicht allzu warme Tage geeignet.

LadyRockers aus leichtem Sweat


Samstag, 23. Januar 2016

Geburtstagstorte im "Schnelldurchlauf"

Für meinen Mann gab es diesmal eine Geburtstagtorte, die schnell gehen musste. Nicht beim Backen - da hatte ich Zeit, aber bei der Dekoration. Der Mini hat den Mittagsschlaf so geschoben, dass direkt die Schwester vom Kindergarten abgeholt werden musste und auch abends wurde es so spät, dass einfach nicht mehr viel Zeit blieb. So hab ich mal wieder improvisiert und seine Torte im Eilverfahren dekoriert.


Motivtorte Happy Birthday

Das Innenleben der Torte bestand aus einer Sachertorte nach diesem Rezept. Innen wurde sie mit selbst gemachter Johannisbeermarmelade bestrichen, außen mit Aprikosenmarmelade. Da in er Anleitung geschrieben wurde, dass unter Fondant keine Schokoladenschicht mehr notwendig ist, habe ich den Fondant direkt auf die Marmelade gelegt. Zunächst dachte ich auch, dass das perfekt ist. Der Fondant trocknete nicht so stark aus und blieb etwas weicher. Allerdings mussten wir die Torte im Auto transportieren. Auf der Fahrt rumpelte uns ein anderes Auto hinten drauf, wodurch wir, unser Auto und die Torte einen ordentlichen Ruck bekamen. Passiert ist weder uns noch dem Auto etwas. Der weiche Fondant aber riss mittendurch und rutschte an den Rändern ab. Ich war ziemlich enttäuscht, da das Bild der Torte dadurch natürlich mächtig litt. Geschmacklich hat der Riß der Torte allerdings keinen Abbruch getan. Beim nächten Mal würde ich aber auf jeden Fall auch unter Fondant eine Schokoladendecke machen.

Montag, 18. Januar 2016

und noch einmal LadyRockers

Für mich gab es am Wochenende auch noch etwas neues im Kleiderschrank - eine weitere LadyRockers. Wobei ... im Kleiderschrank ist das gute Stück noch nicht gelandet. Sie ist schon jetzt heiß geliebt und kommt vom Tragen in die Wäsche und wieder zum Tragen.
Und diesmal ohne große Rede drum herum:

Hier ist sie - meine neue Lady


LadyRockers von Mamahoch2
LadyRockers von Mamahoch2
LadyRockers von Mamahoch2


Kleine Aussteuer für die Puppenmama

Eigentlich ist dieser Post schon etwas überfällig. Denn die Sachen für die Püppi gab es schon zu Weihnachten. Einen Teil jedenfalls.
Da meine Kleine vor ein paar Monaten einen Maxi Cosi für die Puppe geschenkt bekommen hat, brauchte die Puppe natürlich auch eine Einschlagdecke. Und da noch etwas Stoff von den letzten Baby-Einschlagdecken übrig war, bekam die Puppe natürlich auch eine.
Puppeneinschlagdecke
Und Kleider kann die Puppe auch nie genug haben. Obwohl der Puppenkleiderschrank fast so voll ist wie der Kinderkleiderschrank, sind die Puppen fast immer nackig und meine Puppenmama fleht und bettelt um Kleider. Daher hab ich den Rock der Elodie auf Puppengröße verkleinert und an ein Puppenshirt genäht.
Das Ganze aus dem Rest Samtstoff, aus dem die Große ihr Hexenkostüm bekommen hat.
Puppenkleid
Und da im neuen Jahr Klimperklein das Kinderkleid auch in Puppengrößen herausgebracht hat, gab es am Wochenende gleich noch ein Kleidchen. Ebenfalls aus einem Rest Stoff - diesmal aus dem Stoff für meine LadyRockers von Mamahoch2.
Puppen-Kinderkleid vom Klimperklein



Dienstag, 5. Januar 2016

Einen Satz warmer Ohren - Ohrenklappenmützen für den Winter

Nachdem meine Große heute Morgen meinte, sie hätte immer kalte Ohren und auch bei der Kleinen die Beanie immer über die Ohren rutscht, hab ich heute mittag schnell eine Runde warmer Ohrenklappenmützen genäht. Die große bekam einen Batikstoff mit Sternen, dazu einen warmen Ohrenrand aus Sweat. Die Kleine hatte sich den Pferdestoff ausgesucht. Auch sie bekam den warmen Sternenrand aus Sweat.Eigentlich sind die Pferde auf dem Stoff sowohl hochkant, als auch über Kopf.  Beide Mützen habe ich doppellagig genäht - innen mit einem einfarbigen dunkelgrünen Jersey.
Leider war der Reststoff so ungünstig, dass auf der Mütze alle Pferde über Kopf standen.
warme Ohrenklappenmützen nach Schnabelina


Das mußte der Plotter am Ende retten.

Die Mützen waren ruckzuck genäht und kommen natürlich bei den aktuellen Minusgraden sofort zum Einsatz.




Wie schnell und einfach die Ohrenklappenmützen von Schnablina zu nähen sind, durfte meine Große kurz vor Weihnachten ausprobieren. Sie wollte so gerne mal nähen. Daher haben wir uns hingesetzt und zusammen für den Onkel und den Opa eine Runde Mützen genäht.

Ohrenklappenmützen (Schnitt Schnabelina)

Beide haben ihre Mützen in der kalten Silvesternacht bereits getestet und für gut befunden. Der Onkel bekam auf seine Mütze einen Jogger geplottet, Opa einen Radfahrer. Leider habe ich die komplett fertigen Mützen nicht mehr fotografiert, da ich die Bilder erst kurz vor ihrer Abreise auf die Mützen kamen.
Nun haben alle in Zukunft bei all ihren Aktivitäten im Freien immer warme Ohren.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Und eine letzte Geburtstagstorte in diesem Jahr

In meinem Post zur Hochzeitstorte habe ich ja erwähnt, dass ich 3 Biskuitteige für 2 Torten gebacken habe. Die zweite Torte war die Geburtstagstorte meiner Mama. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Der Inhalt war identisch zur Hochzeitstorte. Genauer gesagt war die Geburtstagstorte sozusagen das Probeexemplar. Gleicher Aufbau und Inhalt, aber natürlich eine andere Deko.
Und so sah sie aus, die Geburtstagstorte für meine Mama:

Geburtstagstorte: Motivtorte mit gemaltem Motiv

Aus Zeitgründen (meine Mama hat direkt nach den Weihnachtsfeiertagen Geburtstag) war sie eher schlicht gehalten. Aber hat sie ihr und allen Gästen gut gefallen. Und sie hat geschmeckt ... hmmmmm ... lecker.
Nicht ein winziges Krümelchen ist übrig geblieben. Aber so soll es doch auch sein oder?

Eine Hochzeitstorte zum Jahresabschluss

Ein paar Tage vor Weihnachten fragte mich eine Freundin, ob ich ihr "mal eben" eine Hochzeitstorte machen könnte. Natürlich wollte ich das gerne tun, denn eine Hochzeitstorte ist sozusagen die Krönung der Motivtorten. Aber ob ich das im Trubel der Weihnachtsvorbereitungen überhaupt schaffen konnte?
Als geklärt war, dass es keine Torte für eine große Feier, sondern "nur" eine "Aufmerksamkeit" werden sollte, war ich der Meinung, dass das machbar sein müsste. Trotzdem sollte es keine langweilige Torte sein.
Da auch meine Mama kurz nach Weihnachten Geburtstag hatte, lohnte sich das Backen. Noch vor den Feiertagen wanderten also 3 Biskuitteige in den Ofen und anschließend in den Keller. Außerdem habe ich ein ganzes Blech kleiner weißer Blüten aus Fondant ausgestochen und trocknen lassen. Jede dieser Blüten bekam eine kleine silberne Zuckerperle mit Zuckerkleber in die Mitte geklebt.
Zuckerblüten aus Fondant

Dann waren zunächst der Weihnachtsbaum, die Geschenke und der der Weihnachtsbraten dran.

Direkt nach den Feiertagen wurden die Biskuitteige angeschnitten. Ein Teig wurde in 4 dünne Böden geteilt - das ergab für 2 Torten (diese Hochzeitstorte und die Geburtstagstorte für meine Mama) jeweils den Boden und den Deckel. Von den anderen Teigen habe ich zunächst mithilfe eines Tellers einen Teigring ausgeschnitten. Dieser wurde auf einen der größeren Böden gestellt.







In die Mitte wurde nun eine Füllung aus Kirsch-Mascarpone-Sahne-Quark und kleineren Biskuitböden geschichtet.

Füllung:
2 Päckchen Gelatine
500 g Kirschen (püriert)
150 g Quark
150 g Mascarpone
200 ml Sahne





Nachdem die Füllung zu erstarren begann, wurde der Biskuitdeckel aufgesetzt. Natürlich kann man den Deckel auch sofort aufsetzen. Ich habe so lediglich kontrolliert, dass die Masse auch wirklich fest wird. Um die Torte fondanttauglich zu machen, habe ich sie mit weißer Ganache eingestrichen. Über Nacht durfte alles ordentlich durchkühlen.


Am nächsten Morgen wurde die Torte mit Fondant eingedeckt.
Mit der Backpapiermethode von Quyrill habe ich die Namen des Brautpaares auf die Torte übertragen. Ich war begeistert, wie gut das funktioniert. Mit einem ganz feinen Pinsel und den Pastenfarben von Wilton habe ich die Schrift nachgezeichnet. Um die Decke nicht zu verschmieren, habe ich die Torte mit Backpapier abgedeckt.






















Zum Schluss bekamen die vielen kleinen Blüten ihren großen Auftritt. Einmal rund um die Torte herum und dann in Form eines großen Herzens mitten auf dem Kuchen.

Hochzeitstorte mit einem Herz aus vielen kleinen Blüte

Ich hatte meine Zweifel, ob ein ganzes Blech Blumen reichen, aber am Ende sind tatsächlich noch Blüten übrig geblieben. Ich bin froh und dankbar, dass ich diese Torte für sie machen durfte. Wer weiß, wann ich mal wieder die Gelegenheit bekomme, eine Hochzeitstorte zu backen.

Dem Brautpaar wünsche ich alles, alles Gute für die Zukunft.